Erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie von einer Remotedesktop-Verbindung aus auf einem lokalen Drucker drucken. Lernen Sie die Einrichtung, Tipps zur Fehlerbehebung, Leistungsoptimierung und sichere Alternativen wie AnyViewer für nahtloses Arbeiten aus der Ferne kennen.
Die Heimarbeit hat die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, grundlegend verändert und es Mitarbeitern ermöglicht, von praktisch überall aus auf ihre Bürocomputer und -dateien zuzugreifen. Eine häufige Herausforderung für viele Remote-Mitarbeiter ist jedoch das Drucken. Ob es sich um vertrauliche Verträge, Kundenrechnungen oder interne Berichte handelt – die Möglichkeit, von einem Remotedesktop auf einen lokalen Drucker zu drucken, ist für die Produktivität unerlässlich.
Das Problem? Das Drucken aus einer Remotedesktopsitzung ist nicht immer unkompliziert. Viele Benutzer kämpfen mit Problemen wie fehlenden Druckertreibern, Druckern, die in der Sitzung nicht angezeigt werden, oder Druckaufträgen, deren Ausführung viel zu lange dauert. Diese Frustrationen können den Arbeitsablauf schnell verlangsamen und zu unnötigen Verzögerungen führen.
In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen alles, was Sie über das Drucken auf einem lokalen Drucker von einem Remotedesktop aus wissen müssen. Von Einrichtungsanweisungen und Tipps zur Fehlerbehebung bis hin zu erweiterten Optionen und zukünftigen Trends lernen Sie, wie Sie Ihren Druckprozess reibungslos, effizient und sicher gestalten.
Bevor wir uns der Schritt-für-Schritt-Einrichtung widmen, ist es wichtig zu verstehen, was Remotedesktop-Drucken eigentlich ist und wie es sich vom traditionellen lokalen Drucken unterscheidet.
Das Remotedesktop-Drucken ermöglicht es Ihnen, einen lokalen Drucker zu verwenden, während Sie mit einer Remotedesktopsitzung verbunden sind. Das bedeutet, dass Sie selbst dann, wenn Sie an einem meilenweit entfernten Arbeitscomputer angemeldet sind, Dokumente an Ihren Heim- oder Bürodrucker senden können, als würden Sie direkt daneben sitzen. Viele Benutzer suchen gezielt nach Anleitungen zum Drucken auf einem lokalen Drucker von einem Windows 10- oder Windows 11-Remotedesktop, um die Kompatibilität mit ihren Systemen sicherzustellen.
Der Hauptunterschied zwischen lokalem und Remotedruck liegt darin, wie die Druckaufträge verarbeitet werden. Beim lokalen Druck kommuniziert die Anwendung direkt mit dem auf Ihrem Computer installierten Druckertreiber. Beim Remotedruck hingegen wandert die Anfrage aus Ihrer Remotesitzung über das Netzwerk und wird dann an Ihr lokales Gerät umgeleitet, an dem der Drucker physisch angeschlossen ist.
Dieser Prozess erfordert eine sorgfältige Synchronisierung von Treibern, Netzwerkeinstellungen und Remotedesktop-Konfigurationen. Wenn dies richtig durchgeführt wird, entsteht eine nahtlose Brücke zwischen Remote- und lokalen Umgebungen, wodurch das Arbeiten von überall aus möglich ist, ohne den Zugriff auf wichtige Druckfunktionen zu verlieren.
Um erfolgreich von einem Remotedesktop auf einem lokalen Drucker zu drucken, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Das Überspringen dieser Anforderungen führt häufig zu Problemen bei der Druckerumleitung oder unvollständigen Druckaufträgen.
Das Remotedrucken hängt stark von stabilen und sicheren Verbindungen ab. Einige wesentliche Aspekte sind:
Die Erfüllung dieser Anforderungen stellt sicher, dass Ihr lokaler Drucker effektiv mit der Remotedesktopsitzung kommunizieren kann, wodurch das Risiko von Druckfehlern oder Verbindungsabbrüchen verringert wird.
Einer der wichtigsten Schritte beim Aktivieren des Remotedesktopdruckens ist die korrekte Konfiguration des lokalen Druckers. Ganz gleich, ob Sie versuchen, unter Windows 10 oder Windows 11 von einem Remotedesktop auf einem lokalen Drucker zu drucken: Das Aktivieren der Druckerumleitung ist der Schlüssel.
Die Druckerumleitung ist die Funktion, mit der Ihre lokalen Drucker in der Remotedesktopsitzung angezeigt werden. So aktivieren Sie sie:
Schritt 1. Öffnen Sie den Remotedesktopverbindungs-Client auf Ihrem Computer.
Schritt 2. Klicken Sie auf Optionen einblenden > Registerkarte Lokale Ressourcen.
Schritt 3. Aktivieren Sie unter „Lokale Geräte und Ressourcen“ das Kontrollkästchen neben Drucker.
Schritt 4. Speichern Sie die Einstellungen und stellen Sie die Verbindung zu Ihrem Remotedesktop erneut her.
Nach der Konfiguration sollten Ihre lokalen Drucker automatisch in der Druckerliste der Remotesitzung angezeigt werden.
Druckertreiber spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Kompatibilität. Wenn auf dem Remotesystem nicht der richtige Treiber installiert ist, funktioniert der Drucker möglicherweise nicht richtig. So vermeiden Sie dieses Problem:
Wenn Sie diese Einrichtung richtig vornehmen, funktioniert Ihr lokaler Drucker ohne zusätzlichen Aufwand nahtlos mit Ihrer Remotedesktop-Umgebung.
Nun, da die Einrichtung und die Anforderungen klar sind, gehen wir den eigentlichen Prozess des Druckens auf Ihrem lokalen Drucker von einem Remotedesktop aus durch. Diese Schritt-für-Schritt-Methode funktioniert für Benutzer, die unter Windows 10 von einem Remotedesktop auf einen lokalen Drucker drucken möchten, sowie für solche unter Windows 11.
Schritt 1. Öffnen Sie auf Ihrem lokalen Computer das Tool „Remotedesktopverbindung“.
Schritt 2. Klicken Sie auf „Optionen anzeigen“ und wechseln Sie zur Registerkarte „Lokale Ressourcen“.
Schritt 3. Wählen Sie unter „Lokale Geräte und Ressourcen“ die Option „Drucker“ aus und klicken Sie auf „Verbinden“.
Schritt 4. Melden Sie sich bei Ihrer Remotedesktopsitzung an.
Schritt 5. Sobald Sie angemeldet sind, gehen Sie zum Bereich „Drucker und Geräte“ des Remotebildschirms. Ihr lokaler Drucker sollte dort aufgelistet sein.
Schritt 1. Öffnen Sie das Dokument, das Sie auf dem Remotedesktop drucken möchten.
Schritt 2. Drücken Sie Strg + P oder wählen Sie im Anwendungsmenü „Drucken“ aus.
Schritt 3. Wählen Sie Ihren umgeleiteten lokalen Drucker aus der Liste aus. Er wird häufig mit dem Tag (Umgeleitet) neben seinem Namen angezeigt.
Schritt 4. Passen Sie Einstellungen wie Seitengröße, Ausrichtung und Anzahl der Exemplare an.
Schritt 5. Klicken Sie auf „Drucken“: Der Auftrag wird an Ihren lokalen Drucker gesendet, obwohl Sie in einer Remotesitzung arbeiten.
Diese Einrichtung ermöglicht es Ihnen, von überall aus nahtlos zu drucken, sodass Dateien nicht mehr hin und her zwischen Geräten übertragen werden müssen.
Selbst nach korrekter Einrichtung stoßen viele Benutzer beim Versuch, aus einer Remotedesktopsitzung zu drucken, auf Probleme. Diese Probleme können von Treibermenschen, Netzwerkinstabilität oder sogar kleinen Konfigurationsfehlern herrühren. Schauen wir uns die häufigsten Probleme und deren Lösungen an.
Eines der häufigsten Probleme ist, dass der Drucker in der Remotedesktopsitzung nicht angezeigt wird. Dies passiert normalerweise, wenn die Druckerumleitung deaktiviert oder blockiert ist. Gehen Sie wie folgt vor, um dies zu beheben:
Ein weiteres häufiges Problem tritt auf, wenn die Remotedesktopsitzung den Drucker aufgrund inkompatibler oder fehlender Treiber nicht erkennen kann. Zu den Lösungen gehören:
Das Drucken über eine Remotesitzung kann manchmal extrem langsam sein, insbesondere beim Verarbeiten großer Dateien. So optimieren Sie die Leistung:
Durch die Behebung dieser häufigen Probleme können Sie ein reibungsloses und effizientes Drucken ohne Unterbrechungen gewährleisten.
Manchmal ist das Remotedesktop-Drucken nicht die effizienteste Lösung, insbesondere wenn Ihr Team an verschiedenen Standorten arbeitet. Alternativen zum Cloud-Druck können für mehr Flexibilität sorgen.
Obwohl Google Cloud Print eingestellt wurde, sind mehrere Alternativen nachgerückt:
Mehrere Tools von Drittanbietern bieten erweiterte Remotedruckfunktionen:
Das Cloud-Drucken stellt sicher, dass Mitarbeiter Druckaufträge sicher senden können, selbst wenn sie nicht bei einer Remotedesktopsitzung angemeldet sind, was es perfekt für hybride und globale Teams macht.
Sicherheit ist einer der am häufigsten vernachlässigten Aspekte beim Remotedrucken. Da Druckaufträge sensible Unternehmensdaten enthalten können, ist es wichtig, Schutzmaßnahmen zu implementieren.
Durch die Einhaltung dieser Sicherheitsmaßnahmen können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Remote-Druckumgebung nicht nur funktional, sondern auch konform mit den Datenschutzstandards ist.
Remotedesktop-Drucken ist nicht auf Windows-zu-Windows-Einrichtungen beschränkt. Mit dem Aufkommen der hybriden Arbeit verwenden viele Menschen macOS- oder Linux-Systeme neben Windows-Servern.
Dies ist die gängigste Einrichtung und funktioniert normalerweise reibungslos mit Easy Print. Die Konsistenz der Treiber bleibt jedoch entscheidend für fehlerfreies Drucken.
Wenn Sie sich von einem Mac aus verbinden:
Linux-Benutzer können RDP-Clients wie Remmina oder rdesktop für die Verbindung verwenden. So aktivieren Sie das Drucken:
Mit der richtigen Einrichtung kann das Drucken über verschiedene Betriebssystemumgebungen hinweg genauso nahtlos sein wie das native Windows-Drucken.
Das Drucken über eine Remotedesktopsitzung kann sich manchmal träge anfühlen, insbesondere beim Verarbeiten großer Dokumente oder grafiklastiger Dateien. Die Optimierung der Leistung ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass Ihr Arbeitsablauf nicht durch lange Wartezeiten oder unvollständige Druckaufträge unterbrochen wird.
Große Druckdateien können das Netzwerk belasten und den Druckvorgang verlangsamen. So reduzieren Sie die Auftragsgröße:
Druckmanagement-Tools wie ThinPrint oder Printix komprimieren Druckaufträge, bevor sie über das Netzwerk gesendet werden, wodurch die Leistung drastisch verbessert wird.
Mit diesen Optimierungen wird das Remotedesktop-Drucken schneller, effizienter und weniger anfällig für Netzwerküberlastungen.
Viele fragen sich, warum sie sich überhaupt die Mühe machen sollten, das Remotedesktop-Drucken einzurichten, wenn sie Dateien einfach per E-Mail senden oder übertragen könnten. Tatsächlich bietet das Remotedrucken einige einzigartige Vorteile, die es zu einem wertvollen Werkzeug machen.
Mitarbeiter können auf Dokumente zugreifen, sie bearbeiten und direkt auf ihrem lokalen Drucker drucken, ohne Dateien hin und her verschieben zu müssen. Das spart Zeit und eliminiert das Risiko von Fehlern, die durch Dateiübertragungen verursacht werden.
Das Remotedrucken ermöglicht es Benutzern, von überall aus zu arbeiten und gleichzeitig den Zugriff auf wichtige Büroressourcen aufrechtzuerhalten. Beispielsweise kann ein Mitarbeiter im Homeoffice einen vertraulichen Bericht direkt auf seinem Heimdrucker ausdrucken, anstatt ihn sich selbst per E-Mail zu senden.
Wenn Remotearbeiter aus ihren Sitzungen heraus drucken können, können Teams ohne Verzögerungen zusammenarbeiten. Dokumente können für persönliche Meetings gedruckt werden, selbst wenn sich der Bearbeiter meilenweit entfernt befindet.
Dieser optimierte Ansatz hilft Unternehmen, ihre Produktivität aufrechtzuerhalten, insbesondere in hybriden oder vollständig remote Arbeitsumgebungen.
Während das Remotedesktop-Drucken für viele Benutzer unverzichtbar ist, benötigen Sie manchmal mehr als nur Druckfunktionen. Möglicherweise möchten Sie beispielsweise Dateien sicher übertragen, von überall auf Ihren Büro-PC zugreifen oder Remotesupport leisten. Hier kommt AnyViewer ins Spiel.
AnyViewer ist eine leistungsstarke Software für den Remote-Zugriff, die für eine nahtlose Konnektivität zwischen Geräten entwickelt wurde. Obwohl sie das Remotedrucken nicht direkt unterstützt, bietet sie eine Reihe von Funktionen, die das Arbeiten aus der Ferne einfacher und sicherer machen:
Wenn Ihr Arbeitsablauf über das Drucken hinaus mehr Flexibilität erfordert, kann AnyViewer die perfekte Ergänzung sein. Sie können die benötigten Dateien lokal übertragen und direkt ausdrucken und dabei weiterhin von einer sicheren und benutzerfreundlichen Remitezugriffserfahrung profitieren.
Die Beherrschung des Druckens auf einen lokalen Drucker von einem Windows 10- oder Windows 11-Remotedesktop aus sorgt für einen reibungslosen Ablauf, reduziert Verzögerungen und steigert die Produktivität. Von der Aktivierung der Druckerumleitung bis hin zur Verwendung erweiterter Lösungen wie Easy Print und Cloud-basiertem Drucken gibt es mehrere Möglichkeiten, das Remotedrucken reibungslos zu gestalten.
Unternehmen profitieren davon, dass ihre Remote-Mitarbeiter ohne Unterbrechungen produktiv bleiben können. IT-Administratoren erhalten Kontrolle und Sicherheit, während Endbenutzer den Komfort des lokalen Druckens genießen, unabhängig davon, wo sie angemeldet sind.
Da die Remotearbeit weiter wächst, ist die Beherrschung des Remotedesktop-Druckens nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern ein zentrales Produktivitätswerkzeug. Durch die Optimierung der Leistung, die Absicherung von Druckaufträgen und die Einführung zukunftssicherer Lösungen können Sie das Drucken von einem lästigen Problem zu einem nahtlosen Teil Ihres Remote-Arbeitsablaufs machen.
1. Warum wird mein lokaler Drucker im Remotedesktop nicht angezeigt?
Dies geschieht normalerweise, wenn die Druckerumleitung deaktiviert ist. Überprüfen Sie Ihre RDP-Einstellungen und stellen Sie sicher, dass unter den lokalen Geräten und Ressourcen „Drucker“ ausgewählt ist.
2. Muss ich Druckertreiber auf dem Remotecomputer installieren?
Nicht immer. Mit Microsoft Easy Print müssen Sie keine Treiber auf dem Remotecomputer installieren. In einigen Fällen können jedoch passende Treiber erforderlich sein.
3. Kann ich von einem Remotedesktop aus auf einen WLAN-Drucker drucken?
Ja, solange der Drucker auf Ihrem lokalen Computer konfiguriert ist. Nach dem Hinzufügen kann er in die Remotedesktopsitzung umgeleitet werden.
4. Wie kann ich den Druckvorgang von Remotedesktop beschleunigen?
Verwenden Sie Dateikomprimierung, drucken Sie im Entwurfsmodus und stellen Sie sicher, dass Sie über eine stabile Internetverbindung verfügen. Auch Print-Management-Tools von Drittanbietern können die Leistung verbessern.
5. Ist Remotedesktop-Drucken sicher?
Ja, wenn es ordnungsgemäß mit VPNs, Verschlüsselung und sicheren Druckwarteschlangen konfiguriert ist. Unternehmen sollten zudem eine rollenbasierte Zugriffskontrolle für zusätzlichen Schutz aktivieren.